KUNSTschön – der Blog für Kunst, Malen und Zeichnen https://kunstschoen.de Ideen - Impulse - Inspiration Mon, 23 Mar 2020 08:39:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Die Energie der Farben – im Gespräch mit Inge Schulz https://kunstschoen.de/die-energie-der-farben-im-gespraech-mit-inge-schulz/ https://kunstschoen.de/die-energie-der-farben-im-gespraech-mit-inge-schulz/#respond Fri, 03 Apr 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4372 Inge Schulz, Kraft

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Farben begleiten uns immer und überall. Sie bringen unsere Seele zum Schwingen und unsere Augen zum Leuchten. Täglich sind wir von Farben umgeben, ohne dass es uns überhaupt noch bewusst ist. Sie rufen jedoch Emotionen in uns hervor und beeinflussen uns in unserem Handeln. Und Farben können uns im alltäglichen Geschehen vor allem eines schenken – Energie und Lebensfreude! Farben in unserem Alltag „Die Magie der Farben ist für mich eine Klaviatur von Farbtönen, die sich in Harmonie und Atmosphäre auf meinen Bildern zeigt.“ Für Inge Schulz liegt die Kunst im Umgang mit Farben dabei darin, sie so einzusetzen, dass als „Energietankstelle“ genutzt werden können.“ In ihrem Malunterricht und bei der Gestaltung ihrer Bilder übernehmen Farben bei Inge Schulz zudem die Rolle eines „Transportmittels“. Sie transportieren dabei sowohl bestimmte Bedeutungen als auch Gefühle . „Meine Bilder sind Emotionen in Farbe dargestellt.“ Inge Schulz, „Meer“. Acrylfarben auf Leinwand vermalt und Spachteltechnik, 80 x 80 cm, 2019. Technik und Farbauftrag Die Künstlerin arbeitet mit Acrylfarben. Hervorzuheben ist dabei ihre besondere Art des Farbenmischens und ihr spezieller Farbauftrag. Denn beim Auftragen der Farben kombiniert die Künstlerin gezielt verschiedene Techniken miteinander. So werden die Farben auf der Leinwand sowohl vermalt wie auch gespachtelt. Immer im malerischen Gepäck im praktischen Umgang mit Farben ist ihr Wissen um die Grundregeln von Bildkomposition, Farbaufbau und Kontrast. Die Umsetzung erfolgt meist mit reinen Pigmenten, die sie mit Wasser und Acrylbinder lasierend Schicht für Schicht fließen aufträgt, um im Bild noch mehr Tiefe zu erzeugen.  Malerei und Stil Drei Jahre lang hat sich die Künstlerin bei der Wahl ihrer Motive ausschließlich dem Thema Venedig und der Architektur gewidmet. In dieser Zeit begann bei ihr ein im wahrsten Sinne des Wortes „fließender Übergang zum Thema Wasser“. Mehr und mehr gewann bei der Umsetzung das Bedürfnis, verstärkt in die Abstraktion zu gehen, bei Inge Schulz die Oberhand. Ihre neue Art des Farbauftrags spielte bei der fortschreitenden Abstraktion ihrer Motive eine große Rolle. „Meine Bilder sind sichtbarer nonverbaler Ausdruck meiner Kraft und Lebensfreude.“ Inge Schulz, „Wintersonnwende“. Acrylfarben vermalt und Spachteltechnik, 80 x 90 cm, 2019. Das Mischen der Farben als Grundvoraussetzung Das Mischen von gebräuchlichen Markenfarben sieht die Künstlerin als die wichtigste Voraussetzung für ein atmosphärisches Bild an. „Die reinen Farben, die man kaufen kann, sind zu schön !!! und unnatürlich.“ Erst durch das Mischen erzielt Inge Schulz genau die natürlichen Farben, die sie später bei der Umsetzung ihrer Motive als passend …

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Grafische Kontraste – Im Gespräch mit Beatrice Schmucker https://kunstschoen.de/grafische-kontraste-im-gespraech-mit-beatrice-schmucker/ https://kunstschoen.de/grafische-kontraste-im-gespraech-mit-beatrice-schmucker/#respond Fri, 27 Mar 2020 09:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4316 Beatrice Schmucker, 3 Hoffnungsträger

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Der menschliche Körper mit seinen Bewegungen ist die wesentliche Inspiration von Beatrice Schmucker. Mit starken kräftigen Pinselstrichen entstehen androgyne Körperformen mit starker körperlicher Präsenz. Aus Figuren, Formen und Naturelementen setzt sie eine Komposition auf der Leinwand zusammen. Beatrice Schmucker, „Sommer“. Mischtechnik, Pigmente auf Leinwand, 125 x 185 cm, 2017. Die menschliche Figur als Motiv Dabei geht es nicht um die korrekte Abbildung des Körpers. Die Figuren erscheinen eher reduziert und schemenhaft. Trotzdem geben die dargestellten Personen viel von sich Preis, denn sie haben mitunter etwas Verletzliches oder Erhabenes. Beatrice Schmuckers großformatigen Kopf-Bilder auf Leinwand lassen den Betrachter in die abgebildete Gefühlswelt eintauchen, obwohl die Gesichtszüge der dargestellten Personen nicht zu erkennen sind. Das Glücklichsein neben dem Unglück – der Einzelne und die Gruppe. Diese Bandbreite des Mensch-seins mit all seinen Gegensätzen wird in einer Weise thematisiert, die dem Betrachter viel Spielraum für die eigene Interpretation und Emotion lässt: einerseits die vertraute Darstellung, anderseits etwas Uneindeutiges. Beatrice Schmucker, „Späherin“. Pigmente auf Leinwand, 150 x 150 cm, 2017. Ein Prozess ständiger Reduktion Beatrice Schmuckers Arbeit am Bild ist einem ständigen Wandel unterworfen. Dabei stellt es für die Künstlerin eine besondere Herausforderung dar, den Moment des Aufhörens zu erkennen oder den Mut für eine Übermalung aufzubringen. Als besonderes Merkmal ihrer Technik nennt Beatrice Schmucker die poetisch-schemenhafte Inszenierung ihrer Motive, die „oft wie durch einen Nebel“ hervortreten. So nutzt die Künstlerin zur Abbildung der menschlichen Umrisse grobe schwarze Linien, die sich stark von den darunterliegenden, zarten Pastelltönen abheben. Das bevorzugte Farbspektrum reicht vom zarten Rosé bis zum kräftigen Siena Orange, vom Lindgrün bis zum reinen Ultramarinblau. Vor allem interessieren Beatrice Schmucker die starken Kontraste, die sie mit verschiedensten grafischen Mitteln umsetzt. Dazu lässt sie z. B. unterliegende Farbschichten hervorblitzen und strukturiert die Oberfläche teilweise durch mehrmaligen Farbauftrag. Beatrice Schmucker, „Paar“. Pigmente, Ölsticks, Kreide auf Leinwand, 120 x 185 cm, 2013. Grober Pinsel und feine Linien Die Künstlerin malt mit groben Pinseln und zeichnet mit feinen Linien. Auf diese Weise entwickelt sie mit wenigen Strichen, lebendiger Linienführung und intensivem Pinselduktus ihre Figuren oder auch Naturstrukturen. Dazu sind selbstangerührte Pigmente, die sie gerne mit Kreide oder Kohle kombiniert, das Lieblingsmaterial der Künstlerin. Im Vordergrund stehen bei ihr die Lust am Experiment und der spielerische Umgang mit dem Material. In Teilen erinnern die Arbeiten der Künstlerin dabei an asiatische Tuschemalerei. Das Anrühren der Farbpigmente mit Leinöl, Ei und Wasser ist bereits Teil des Schaffensprozesses. Durch das unterschiedliche Dosieren der Farbpigmente …

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Frühling – ein Neuanfang? https://kunstschoen.de/fruehling-ein-neuanfang/ https://kunstschoen.de/fruehling-ein-neuanfang/#comments Fri, 20 Mar 2020 09:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4332 Farnwedel vor dem Ausrollen

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Liebe Leserin, lieber Leser, in diesen sorgenvollen Zeiten machen wir uns natürlich auch um das Corona-Virus und seine weitreichenden Folgen Gedanken – mehr dazu ganz unten im Post.Dennoch gibt es auch Schönes im Leben: Schaut aus dem Fenster, geht auf den Balkon oder in den Garten und genießt das erste Grün! Eine Ahnung von Frühling Eine Ahnung von Frühling und Neustart geht um. Morgens übertönt der Gesang der Amsel bereits das sanfte Gemurmel des Regens und die Meisen vergewissern sich mehrmals am Tag, dass auch ja ihre Knödel mit Aufbaufutter noch an Ort und Stelle sind und nachgefüllt werden. Dieser Winter war farblich gesehen eher eine Enttäuschung – zumindest in unserer Region. Wohlgemerkt – ich bin Autofahrerin und lebe im Mittelgebirge. Und dennoch mag ich den Schnee und die Landschaft im Schnee, weil dies die dunkle Jahreszeit irgendwie heller macht, das Licht strahlender erscheint. Die Weißwerte gehören für mich daher einfach dazu. Hornveilchen sorgen für Farbtupfer, wenn der Frühling noch nicht richtig in Gang gekommen ist. (Foto © Britta Sopp) Das erste Grün – alles auf Neustart! Dieser Mangel an hellen Schneemomenten hat bei mir in diesem Frühjahr zur Folge, dass ich bereits im März nun sehnsüchtig nach dem ersten Grün an Bäumen und Sträuchern Ausschau halte und jede aufblühende Narzisse mit einem freudigen und liebevollen Blick bedenke. Schon viel früher als sonst bin ich in die Gärtnerei gefahren und mit einer Batterie an Hornveilchen und Co. von dort zurückgekehrt. Ganz farbharmonisch setze ich bei meiner Farbwahl meist auf die Farblehre in praktischer Anwendung – dieses Jahr ist dies ein zartes Violett trifft auf Gelb. Kleine Alltäglichkeiten Dieser Tage ist mir allerdings bei allen Gedanken zum frühlingshaften Neubeginn auch die Frage durch den Kopf gegangen, warum wir alle immer dieses „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ so intensiv empfinden. Denn auch die Natur, die wir lieben und brauchen, setzt ja im Grunde nur bedingt auf Neustart, sondern eher auf Wiederkehr. Bei allem Neuem und einer dem Menschen mehr oder minder angeborenen Neugier sind es doch auch die wiederkehrenden Momente, die unserem Leben Halt geben. Gänseblümchen-Wiese (Foto © Tina Bungeroth) Ein Loblied auf den Alltag Das morgentliche Ritual des Tee- oder Kaffeekochens, der intensive Blick in den Morgenhimmel, die Überlegung, wie der Tag sich wohl entwickeln mag, und viele kleine Alltäglichkeiten mehr: Dies alles sind doch die meist wenig geschätzten kleinen Rituale, die genauso zum Leben gehören wie die großen Neuentdeckungen. Denn zählen tut …

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Big Brush: Das großzügige Aquarell – Im Gespräch mit Uli Hoiß https://kunstschoen.de/big-brush-das-grosszuegige-aquarell-im-gespraech-mit-uli-hoiss/ https://kunstschoen.de/big-brush-das-grosszuegige-aquarell-im-gespraech-mit-uli-hoiss/#respond Fri, 13 Mar 2020 09:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4267

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Mit seiner speziellen Big Brush-Technik mit großen Flachpinseln gestaltet der Künstler und freischaffende Architekt Uli Hoiß ausdrucksstarke Aquarelle in einer kraftvollen Farbigkeit. Sein Malstil ist dabei darstellend und reduziert und überzeugt durch dynamische Ausdrucksform und lebendigen Duktus. „Grundlage für Kreativität ist die Freude, eine innere Befindlichkeit zum Ausdruck bringen zu wollen.“ Uli Hoiß, „Leuchtturm Cape Town“. Winsor & Newton auf guardi artistico, 33/45 cm. Die Welt des großzügigen Aquarells „Die Aquarellmalerei erfordert das Umdenken unserer Sichtweisen.“ Das Besondere an seiner Aquarell-Maltechnik ist die großflächige Darstellung mit kräftiger Farbigkeit mit einer reduzierten Farbpalette von neun Farben. Dazu führt Uli Hoiß seine Werke allesamt mit großen Flachpinseln, sogenannten „big brushs“, aus. Außerdem beschränkt er die verwendeten Hilfsmittel auf das Notwendigste, um seine Malerei en plein air ausführen zu können. Denn nach Auffassung des Künstlers eignet sich die Aquarellmalerei wie keine andere Malerei für das Malen im Freien: „Im Gegensatz zu der Arbeit im Atelier wirken sich beim Malen im Freien Licht und Wetter stärker auf unsere persönliche Stimmung und auf das Ergebnis unserer Arbeit aus.“ Uli Hoiß: „Sommer am Fjord“, Winsor & Newton auf guardi artistico, 33 x 45 cm. Tradition des Impressionismus Uli Hoiß steht damit ganz in der Tradition der Künstler des 19. Jahrhunderts, allen voran der Impressionisten, bei denen das Malen in freier Natur an Beliebtheit gewann. Denn für das Einfangen des atmosphärischen Augenblicks eignet sich die Aquarellmalerei wie keine andere Technik, und nicht umsonst erlebte daher das Aquarell im aufkommenden Impressionismus eine Blütezeit. Uli Hoiß: „Später Sommer“, Winsor&Newton auf guardi artistico, 33 x 45 cm. Farbe, Ausdruck und gezielte Reduktion „Ich weiß, wie schwer die Aquarellmalerei ist, die von uns fordert, einerseits unseren analytischen Verstand zurückzunehmen und andererseits jeden unserer Malschritte bewusst zu tun.“ Was seine Kunst besonders prägt, ist auch bei Uli Hoiß das Licht in der Natur und die damit verbundenen Eindrücke, die er in reduzierter Form zum Ausdruck bringen möchte. Außerdem begeistert ihn die Vielfalt ursprünglicher Landschaften immer wieder und seit nunmehr 40 Jahren als Aquarellkünstler. Er versucht daher bei sich jeder bietenden Gelegenheit, die speziellen Stimmungen, die das Licht in der freien Natur erzeugt, in seinen Bildern auszudrücken. Die Aquarellausrüstung ist deswegen für ihn auf allen Reisen unverzichtbar. Um Gleichgesinnte zusammen zu bringen und bei ihrer Malerei zu unterstützen,  bietet Uli Hoiß seit vielen Jahren Aquarellkurse an. Uli Hoiß: „Atacama Desert Lake“, Winsor & Newton auf guardi artistico, 28 x 45 cm. Ständig neu denken Eines stellt der …

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Mal-Anleitung: „Malen mit der Farbwalze“ von Andrea Rathert-Schützdeller https://kunstschoen.de/mal-anleitung-malen-mit-der-farbwalze-von-andrea-rathert-schuetzdeller/ https://kunstschoen.de/mal-anleitung-malen-mit-der-farbwalze-von-andrea-rathert-schuetzdeller/#respond Fri, 06 Mar 2020 09:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4254 Rathert-Schützdeller, Walzentechnik

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Die Künstlerin Andrea Rathert-Schützdeller hat vor einigen Jahren eine spezielle Walzentechnik entwickelt und vermittelt sie seither auch in ihren Kursen. Dabei trägt sie mit einer Walze Acrylfarbe satt und schnell auf den Bilduntergrund auf. So können – auch aus ineinander „verrollten“ unterschiedlichen Farbtönen – erste Schichten oder Untermalungen entstehen. Aber auch die weitere Ausarbeitung kann mit der Walze erfolgen. Besonders beliebt ist die Technik bei Kursteilnehmern, die sich zunächst mit einem freien Bildanfang schwer tun.  Flott und vielseitig mit der Farbwalze Das Malen mit der Farbwalze bietet viele Möglichkeiten, nicht nur für eine schnelle Bildanlage mit vielen Farbnuancen. Je nachdem, wie viel Farbe man von der Palette aufnimmt und wie man sie auf den Bildträger aufrollt, sind auch Granulation, pastöser Auftrag und gebrochene Farbflächen möglich.  In der folgenden Anleitung zeigt Andrea Rathert-Schützdeller, wie das geht. Du brauchst: stabile Leinwand, 90 x 60 cm Gesso in Schwarz, alternativ Acrylfarbe in Schwarz Acrylfarben in Zinnober, Pyrrolerot, Karmin, Indischgelb, Kadmiumgelb, Elfenbein, Hautfarbe, Schwarz breiter Flachpinsel Linolwalze, 6 cm breit mit Drahtbügel (kein Holzgriff) Mallappen Wassereimer Saugfähiges Papier große flache Palette (oder Malplatte 24 x 30 cm und 3-l-Gefrierbeutel) Gesso in Schwarz für die Grundierung 1Zunächst Gesso in Schwarz auf eine Palette geben. Dann  die Leinwand mit einem breiten Pinsel und dem schwarzen Gesso grundieren. Auswahl an Acrylfarben auf Farbpaletten 2Dann drei Farbtöne, die auf der Farbskala benachbart sind, auf die Palette geben. Dabei zwischen den Farben genügend Abstand lassen.  Dann zwei weitere Farbtöne zum Aufhellen der zuvor gewählten Farben sowie schwarze Acrylfarbe auf eine zweite Palette geben. Tipp: Malplatten in 24 x 30 cm in einen 3-Liter-Gefrierbeutel stecken und als Palette verwenden! erster Farbauftrag mit der Farbwalze 3Mit der Farbwalze (Hörnchen nach oben) vom Rand eines der Farbkleckse Farbe aufnehmen, bis sich die Farbe sich um die Rolle gelegt hat. Nun ohne Druck – leicht kreuzend – die Farbe in sehr kurzen Bewegungen auf die Leinwand rollen. Nach jedem Farbwechsel die Walze auf einem Stück Papier abrollen, bis keine Farbe mehr haftet. Es ist wichtig, dass die Farben sich nicht schon auf der Palette vermischen. Tipp: Manchmal ergeben sich auf dem Papier spannende Überlagerungen und tolle Farbkombinationen. Den besten Ausschnitt suchen – mit einem Passepartout und schönem Rahmen versehen – und schon hat man ein wunderbares kleines Kunstwerk erschaffen. Leinwand mit verschiedenen Rottönen fast gefüllt 4Dann den nächst dunkleren oder helleren Farbton daneben setzen und zügig mit der ersten Farbe verbinden. Darauf achten, dass beide Farben einen …

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Multitalent Gouache – Klassische Technik neu entdeckt https://kunstschoen.de/multitalent-gouache-klassische-technik-neu-entdeckt/ https://kunstschoen.de/multitalent-gouache-klassische-technik-neu-entdeckt/#respond Fri, 28 Feb 2020 09:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4208

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Ich liebe Bücher. Gut, das ist nun keine Überraschung, wenn man weiß, was ich beruflich mache. Außerdem schreibe ich hier regelmäßig über schöne Bücher. Bücher können vieles sein: informativ, aufschlussreich, interessant, fesselnd usw. Das Buch „Multitalent Gouache“ des Künstlers und Illustrators Aljoscha Blau ist alles davon, aber noch viel mehr: Es ist einfach ein wirklich schönes Buch! Für mich ist es eines dieser seltenen Bücher, die einem schon beim Durchblättern ein „Wow!“ entlocken. Unverdientes Schattendasein Gouache ist eine Farbe – und Technik – die, obwohl sie von vielen Künstlern und Kreativen beständig angewendet wird, oft im Bewusstsein von angehenden Künstlern ein Schattendasein fristet. Völlig unverdient, wie Aljoscha Blau in seinem Buch stichhaltig und gleichzeitig unterhaltsam zeigt. Für ihn ist Gouache eine äußerst vielseitige Technik – verdünnt fast wie Aquarell zu malen, pastos in Schichten aufzubringen und mit seiner matten Oberfläche so samtig wie Pastell. Aljoscha Blau, „Moby Dick“, Gouache-Mischtechnik. Bisher über 60 Bücher illustriert Aljoscha Blau muss es wissen, denn er ist einer der renommiertesten Illustratoren des deutschsprachigen Raums. Bereits während seines Studiums an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg veröffentlichte er seine ersten Bücher. Er hat als Illustrator für deutsche und internationale Verlage bisher über 60 Bücher illustriert, von denen viele mit Preisen ausgezeichnet wurden, unter anderem mit dem German Design Award Gold. Außerdem unterrichtet er als Gastprofessor an verschiedenen Kunsthochschulen in Deutschland, Dänemark, der Schweiz und Italien. Wissensvermittlung mit Augenzwinkern Es ist sicher unter anderem seine Lehrtätigkeit, die ihm bewusst gemacht hat, wie wichtig anschauliche Erklärungen und unterhaltsame Texte bei der Vermittlung von Wissen sind. Aljoscha Blaus eigene Illustrationen machen die Inhalte nicht nur sehr gut nachvollziehbar, sie sind auch einfach eine Freude beim Anschauen. Und schon beim Blick auf das Inhaltsverzeichnis muss man oft schmunzeln. Die feinsinnig formulierten Kapitel-Überschriften – z. B. „Von Schwestern und Cousinen. Gouache vs. andere Farben“ oder „Durststrecke. Von der Schönheit der trockenen Technik“ machen so neugierig, dass man versucht ist, das Buch nicht der Reihe nach zu lesen, sondern von Kapitel zu Kapitel zu springen. Im Atelier angekommen Eines der beiden Vorworte zu Aljoscha Blaus Buch stammt von Felix Scheinberger – ebenfalls einer der bekanntesten deutschen Zeichner und Illustratoren. Er schreibt, Gouache sei der große Bruder der Wasserfarbe: „Gouache ist Wasserfarbe, die im Atelier angekommen ist. Wasserfarbe mit Zeit, die – der schnellen Skizze entwachsen – in der Lage ist, ganz wundervolle Dinge zu tun.“  (Felix Scheinberger) Felix Scheinberger findet, dass …

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