KUNSTschön – der Blog für Kunst, Malen und Zeichnen https://kunstschoen.de Ideen - Impulse - Inspiration Fri, 03 Jul 2020 07:37:37 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 DIY-Anleitung: „Muschel-Collage auf Leinwand“ von Pau, @bohoandnordic https://kunstschoen.de/diy-anleitung-muschel-collage-auf-leinwand-von-pau-bohoandnordic/ https://kunstschoen.de/diy-anleitung-muschel-collage-auf-leinwand-von-pau-bohoandnordic/#comments Fri, 03 Jul 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4787

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Auf ihrem Blog bohoandnordic.de und auf Instagram @bohoandnordic veröffentlicht Naphaporn Aldeguer, kurz Pau, seit einigen Jahren inspirierende Beiträge rund um die Themen Interior und DIY. Mit ihren Projekten möchte sie ihr Zuhause und das ihrer Follower schöner, gemütlicher und einfach hyggeliger gestalten.Ihre DIY-Dekorationen bestehen zumeist aus Naturmaterialien und sorgen so für Ruhe und Entspannung in den eigenen vier Wänden. Dabei legt sie großen Wert darauf, dass die kleinen Projekte leicht nachvollziehbar sind, sodass jeder sie schnell und einfach nachgestalten kann. So kann man auch an einem ganz normalen Tag kreativ und sogar künstlerisch tätig werden – ohne lange Vorplanung oder besondere Fähigkeiten.Auch das Thema Nachhaltigkeit ist für Pau von großer Bedeutung. Deswegen achtet sie darauf, dass die Materialien – wenn möglich – mehrmals verwendet werden können. So muss man nicht immer alles neu kaufen, sondern kann Dingen einfach ein neues Leben geben.Urlaubs-Feeling für Zuhause Dieses Jahr wird Pau den Sommerurlaub mit ihrer Familie zuhause verbringen. Dafür wollte sie unbedingt die Atmosphäre von Strand und Meer und damit Urlaubs-Feeling, zu sich nach Hause holen. Da kam ihr die DIY-Idee zu dieser Muschel-Collage auf Leinwand wie gerufen. Dieses selbst gemachte Wandbild mit Muscheln zaubert augenblicklich Urlaubsstimmung herbei. Zudem lässt sich dieses DIY-Projekt ganz leicht umsetzen!Und für Nicht-Daheim-Bleibende ist diese Collage eine wunderschöne Möglichkeit, gesammelte Urlaubserinnerungen in ein Bild umzusetzen. Das geht übrigens nicht nur mit Muscheln!Du brauchst: Leinwand auf Keilrahmen mehrere Muscheln in verschiedenen Farben und Größen kleine grüne Zweige für die Stängel Heißkleber und Heißkleberpistole 1 Zunächst schöne Muscheln aussuchen, die einen ähnlichen Farbton und eine ähnliche Form haben. Hier wurden für eine große Blume insgesamt 5 größere farbige und 4 kleine weiße Muscheln verwendet. Das kann man natürlich ganz individuell machen.Tipp Wenn die Anordnung der Muscheln auf der Leinwand stimmig ist, mit einem Bleistift ganz feine Markierungen aufzeichnen. So fällt es leichter, die Muscheln später an der richtigen Stellen aufzukleben.Dann den Heißkleber auf den hinteren Rand einer großen Muschel auftragen und die Muschel vorsichtig auf die Leinwand drücken. Die restlichen 4 Muscheln ebenso aufkleben, sodass eine Blume mit 5 Blütenblättern entsteht. 2 Danach die kleinen weißen Muscheln auf die Mitte der Muschel-Blume kleben. Besonders schön sieht es aus, wenn die kleinen Muschen etwas über den großen liegen.Auf diese Art und Weise noch 2 weitere Blumen zusammenstellen. Eine davon hat 4 kleinere Blütenblätter. 3 Sobald die Blumen fertig gestaltet sind, die kleinen Zweige auf die passende Länge zuschneiden und unten an die …

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Mal-Anleitung: „Kleine Serie“ von Andrea Rathert-Schützdeller https://kunstschoen.de/mal-anleitung-kleine-serie-von-andrea-rathert-schuetzdeller/ https://kunstschoen.de/mal-anleitung-kleine-serie-von-andrea-rathert-schuetzdeller/#comments Fri, 26 Jun 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4740 Rathert-Schuetzdeller, markante Striche und Spritzer

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Formen, Farben und vor allem Intuition spielen eine sehr große Rolle, wenn Andrea Rathert-Schützdeller malt. Ihre abstrakten Werke spielen dabei mit Schichten und Strukturen. Gern setzt sie sich auch mit einem Thema auseinander, indem sie es sich seriell erschließt. Strukturen und Schichten in Serie Schicht um Schicht setzt sie so Strukturen, Formen und Farben übereinander. Die Serie ermöglicht es dabei, in einem zusammenhängenden Kontext Varianten umzusetzen und andere Herangehensweisen zu erproben. Hier zeigt Andrea Rathert-Schützdeller, wie ihre kleine Serie „Auf dem Weg zu mehr Transparenz“ entstanden ist. Du brauchst: 3 quadratische, stabile Keilrahmen Acrylfarben in Weiß, Mittelgrau, Paynesgrau und Schwarz,  Binder Urgesteinsmehl oder Steinkreide und Marmormehl Pinsel: Silikonpinsel, Borstenflachpinsel, Lasurpinsel (Breite jeweils abhängig von der Leinwandgröße) Naturkohle Flache Palette, flaches Leergefäß (z. B. von Eiscreme), kleines Leergefäß (z. B. Joghurtbecher) Spachtel: Malmesser, Malerspachtel, großer Flachspachtel (oder Japanspachtel) Pastellfixativ ansonsten: Sprühflasche mit Wasser, Fön, ggf. Abdeckplane 1 Zuerst je eine Leinwand mit dem Flachpinsel in Weiß, Mittelgrau und Schwarz grundieren. Dann die Grundierung gut trocknen lassen. 2 Mit dem Silikonpinsel nun jeweils eine Fläche aufbringen: grau auf schwarzem Grund, weiß auf grauem Grund und Schwarz auf weißem Grund. Dabei sollten die Flächen bei jedem Bild eine andere Form und „Verankerung“ an den Bildrand haben. Der Silikonpinsel ermöglicht eine gleichzeitig deckende und lasierende Arbeitsweise. 3 Dann Urgesteinsmehl und Binder auf eine Palette geben und  daraus eine weiche Spachtelmasse anrühren, indem beide Komponenten kräftig mit dem Spachtel oder Malmesser vermengt werden. Je nach Bedarf auch etwas Wasser hinzufügen oder den Binder vorab verdünnen. Die Masse sollte eine sämige bis leicht feste Konsistenz besitzen. 4 Anschließend die Urgesteinsmehl-Masse auf alle drei Leinwände verteilen und stellenweise auftragen. Dann mit der Kohle Zeichnungen in die feuchte Masse und auf trockenen Grund setzen. Auch diese neuen Flächen sollten sich auf jedem Bild  in Form und Bildrandverankerung unterscheiden und einen Bezug zur schon angelegten Farbfläche haben. Trocknen lassen. 5 Nun eine Spachtelmasse aus Marmormehl und Binder herstellen. Dazu das Marmormehl auf die eine Seite eines Rührgefäßes gegeben und den Binder auf die andere Seite. Mit dem Malerspachtel beide Zutaten vermischen. Für eine sehr grobe Struktur das Marmormehl nur unterheben und nicht verkneten. Danach die Spachtelmasse mit dem Malerspachtel auf die Leinwänd bringen und mit dem Flachspachtel verteilen. Den Spachtel dabei ohne viel Druck und in einem flachen Winkel führen. Anschließend die Masse mit einem Heißluftfön trocknen oder wenn dieser nicht vorhanden ist, mit einem Haushaltsfön auf höchster Stufe. Unter Hitze reißt …

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Vögel in der Kunst https://kunstschoen.de/voegel-in-der-kunst/ https://kunstschoen.de/voegel-in-der-kunst/#comments Fri, 19 Jun 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4763

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Überall, ganz gleich, ob wir in der Stadt oder auf dem Land leben, begegnen uns Vögel. Amseln hopsen auf dem Rasen umher, Tauben gurren in den Bäumen und Meisen schauen uns von den Zweigen unserer Gartensträucher interessiert beim Unkrautjäten zu.  Die ganze Bandbreite der Vogeldarstellung Die Kunst bringt diese Allgegenwärtigkeit der gefiederten Wesen über die Epochen hinweg in unzähligen Gemälden und Zeichnungen zum Ausdruck. In ihrem Bildband „Vögel in der Kunst“ zeigen die Autoren Angus Hyland und Kendra Wilson die ganze Bandbreite der Vogeldarstellung in der Kunst vom frühen 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.  Symbolische Bedeutung Die 180 Abbildungen werden ergänzt durch Hintergrundwissen über die Künstler, die Entstehung der Werke und die unterschiedlichen Vogelarten.  „Vögel haben seit jeher große symbolische Bedeutung. Da sie fliegen können, gelten sie als Wanderer zwischen den Welten, wie zum Beispiel die Taube, die mit einem Ölzweig vom Land über der abflauenden Sintflut schwebt, oder der Rabe, der als Todesbote betrachtet wird.“ Das schreiben Angus Hyland und Kendra Wilson in ihrem Vorwort. In ihrem Buch werden sie damit auch der Symbolik gerecht, die der Vogel als solcher und die eine oder andere Art im Besonderen für uns Menschen hat. Spürbare Zuneigung In kurzen aber informationsreichen Texten erhält der Leser Einblick in Künstler, Kunststile und die Rolle, die der Vogel hier jeweils einnimmt. Aus dem einen oder anderen Satz der liebevoll formulierten Texte wird die Zuneigung deutlich, die beide Autoren offensichtlich den geflügelten Hauptdarstellern der Bilder entgegenbringen.Dabei beschränken sie sich nicht auf die westliche Welt, sondern zeigen auch faszinierende Vogeldarstellungen z. B. aus dem asiatischen Raum. Schöne Typographie In dem Buch wechseln sich ganzseitige Abbildungen und Bilder mit erklärenden Texten mit „Spruch“-Seiten ab. Darauf werden die Vogelbilder von aphorismen-ähnlichen Sätzen begleitet, die typographisch sehr schön und anspruchsvoll gesetzt sind. aus „Vögel in der Kunst“, Matt Adrian, „Im ergreifenden Moment der Endlichkeit klingt die Vibration der Atome wie Gesang“, 2009, S. 88 Fester Platz auf dem Sofatisch Dieser Bildband hat mich anfänglich mit dem etwas kleinen Format überrascht, aber ganz schnell mit der Auswahl der Gemälde, Zeichnungen und Grafiken überzeugt. Die Text und die überaus ästhetische Gestaltung des Buches taten ihr Übriges. Bei mir wird „Vögel in der Kunst“ einen festen Platz auf dem Sofatisch bekommen.Mein Lieblingsbild – mit dem begleitenden Text – ist übrigens „Frau mit Krähe“ von Pablo Picasso. Aber seht doch selbst! Vögel in der Kunst Angus Hyland und Kendra Wilson 16,3 x 20,8 cm, …

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Momentaufnahmen voller Charme – im Gespräch mit Nicola Maier-Reimer https://kunstschoen.de/momentaufnahmen-voller-charme-im-gespraech-mit-nicola-maier-reimer/ https://kunstschoen.de/momentaufnahmen-voller-charme-im-gespraech-mit-nicola-maier-reimer/#comments Fri, 12 Jun 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4696 Nicola Maier-Reimer, Pink

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Die Illustratorin Nicola Maier-Reimer ist in der Sketcher-Szene vor allem für ihren lockeren Strich und ihre humorvollen Menschendarstellungen bekannt. Die Momentaufnahmen, die sich die Künstlerin als Lieblingssujets wählt, sind geprägt von Lebendigkeit und Alltagshumor. Lockerer Strich humorvoll umgesetzt Mit viel Charme und einem scharfen Blick für das Wesentliche erzählen die kleinen lockeren Skizzen ihres Skizzenbuchs häufig mit einem zeichnerischen Augenzwinkern vom Alltag der Menschen und ihrer näheren Umgebung. Diese Momentaufnahmen des Lebens setzt Nicola Maier-Reimer vorzugsweise mit Bleistift, Tusche, Fineliner, Filzstift und Aquarellfarben um. Genau hinsehen Das persönliche Mantra der Illustratorin lautet „Genau hinsehen“. Dies ist ihr wichtig, um das Wesentliche einer Szene erkennen und in kleinen Bildern voller Dynamik und Lebendigkeit wiedergeben zu können. Insbesondere gilt ihr dies beim Skizzieren von Menschen, die Nicola Maier-Reimer mit lebensklugem Humor im Bild einfängt. „Menschen inspirieren mich. Ihre unterschiedlichen Proportionen, ihre Posen. Ich sehe sofort Geschichten bzw. Anekdoten.“ Dabei übertreibt Nicola-Maier-Reimer ganz bewusst die Gemütsverfassung und das Verhalten der Menschen – „so kommt automatisch eine Portion Humor ins Spiel“. Frühe Leidenschaft und konsequente Umsetzung Die Leidenschaft für den schnellen Strich und das Lebendige einer Szene erfasste Nicola Maier-Reimer dabei schon sehr früh. „Im Alter von 6 Jahren war ich zum ersten Mal im Kino und sah den Zeichentrickfilm „Aristocats“ von Walt Disney. Ich war – und bin noch immer! –tief beeindruckt von der Virtuosität, der Ausdruckskraft und dem Humor der Zeichnungen. Von da an wusste ich, sowas in der Art will ich später machen.“ Ihren ersten eigenen Comic zeichnete die sympathische Künstlerin, die sich gerne auch einmal selbst als Figur in ihre Skizzen mit einbringt, bereits in der ersten Klasse. Später dann schloss sich das Studium der Illustration an die frühe Leidenschaft für das Zeichnen an. „Am Ende meines Studiums habe ich die Welt der Comics und mein großes Idol Claire Bretécher entdeckt.“ Die französische Ikone des Comics habe ihren Stil und ihre Art, Geschichten zu erzählen, ganz wesentlich beeinflusst. „Davon abgesehen verehre ich unzählige Zeichner, Comiczeichner, Maler und Karikaturisten – die Liste ist lang. Mit Kahl, Wilhelm Busch, Baru, Ronald Searle, Bill Watterson, Franquin, Al Hirschfeld, Vermeer, Winslow Homer, Ken Anderson, Pedrosa, Mulatier, Steven Silver, etc. …“ Mut zum Risiko – das Aquarell Ihren eigenen Stil bezeichnet Nicola Maier-Reimer als comic-haft und als eine Mischung aus Karikatur und Cartoon. Dabei liebt die Illustratorin das Arbeiten mit Aquarellfarben, „weil es kein Zurück gibt. Man muss Risiken eingehen.“ Sie liebt das Mischen von …

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Mal-Anleitung: „Sommerabend“ von Susanne Mull https://kunstschoen.de/mal-anleitung-sommerwiese-von-susanne-mull/ https://kunstschoen.de/mal-anleitung-sommerwiese-von-susanne-mull/#comments Fri, 05 Jun 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4615

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Das Pastell ermöglicht eine einzigartige Symbiose von Zeichnung und Malerei. In Deutschland gehört Susanne Mull zu einer der wenigen freischaffenden Künstlerinnen, die sich der Pastellmalerei zugewandt haben. Mit Pastell entstehen Werke von großer atmosphärischer Dichte. Ohne Bindemittel entfaltet das reine Pigment seine einzigartige Leuchtkraft. Samtige Anmutung Hier zeigt Susanne Mull, wie man ein schattiges Plätzchen mit Blick auf eine Sommerwiese in der Abendsonne mit Pastellkreiden gestaltet.Du brauchst: Pastellpapier (z. B. UArt Sanded Paper Grade 240) Wasserfarben (Acryl, Gouache o. Aquarell, nicht pastos verwenden!) in Siena gebrannt und Zinnoberrot (für Imprimitur) Softpastelle in Blau grünlich, Weiß, Violett bläulich hell u. dunkel, Grauviolett, Olivgrün hell, mittel, sehr dunkel, Phthalogrün dunkel, Kaltgrün dunkel, Schwarzbraun, Maigrün hell u. dunkel, Goldocker hell, brauner Ocker, Grau grünlich, Dunkelbraun rötlich Pastellstift breiter Pinsel Holzplatte als Unterlage 1Zuerst das Pastellpapier umlaufend mit Kreppband auf der Holzplatte befestigen.Dann mit einem breiten Pinsel die Imprimitur aus dünnflüssiger Wasserfarbe (Siena gebr. und Zinnoberrot) auftragen. Dabei darf nicht zu nass gearbeitet werden. Eine Nacht lang trocknen lassen.Nun geht es an die Vorzeichnung: Mit dem Pastellstift alle wichtigen Konturen einzeichnen. Die Linien des Pastellstifts vermischen sich später mit dem Auftrag der Pastelle. 2Nun mit dem Farbauftrag mit den Softpastellen beginnen. Zuerst die dunklen Farbtöne auftragen und dabei den im Vordergrund stehenden Baum aussparen.Für den Himmel Blau grünlich (mittlerer Tonwert) und Weiß zum Aufhelles des Blaus auftragen. Damit einen Verlauf vom Horizont nach oben anlegen und mit den Fingern verreiben. 3Jetzt die Farben im Himmel flächig verwischen. Hellblau und Weiß zu einem weichen Übergang verwischen.Bei der Landschaft vom hinteren Bildraum nach vorne arbeiten. D. h. zuerst den Wald und die Höhenzüge ganz im Hintergrund weich verwischen und den Übergang zum Horizont weich gestalten. So entsteht durch die Luftperspektive das sogenannte Sfumato.Dann das Waldstück im Mittelgrund anlegen. Dafür weitere Grüntöne auftragen und innerhalb der Formen teils verwischen.Die dicken Äste des Baums im Vordergrund noch einmal betonen, um die Vorzeichnung nicht zu verlieren. Generell vom Hintergrund über den Mittelgrund zum Vordergrund arbeiten. Dabei von kühlen Farbtönen zu wärmeren gehen.Jede Fläche oder Form in zwei bis drei Schichten bearbeiten. Dabei in zwei bis drei Tonwertstufen von dunkel nach hell vorgehen. Tipp:Für weiche Übergänge und Verläufe mit der Gestik der Form folgen! 4Nun das Laub der Baumkrone perspektivisch gesehen von hinten nach vorne anlegen. Die dunkelsten Blätter liegen weiter vorne – im Gegenlicht.Dann folgt der zweite Farbauftrag des trockenen Grasfelds im Mittelgrund: Goldocker. 5Den dritten Farbauftrag für das trockene Grasfeld im Mittelgrund anlegen: Goldocker – eine Tonwertstufe heller. 6Nun sind  …

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Die Magie der Natur – im Gespräch mit Kirsten Schoppmann https://kunstschoen.de/die-magie-der-natur-im-gespraech-mit-kirsten-schoppmann/ https://kunstschoen.de/die-magie-der-natur-im-gespraech-mit-kirsten-schoppmann/#respond Fri, 29 May 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4631

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Das zentrale Anliegen von Kirsten Schoppmann ist es, die belebte Natur in ihrer Einzigartigkeit und fragilen Schönheit festzuhalten. Ihre sensiblen Tierporträts zeugen dabei von großem Einfühlungsvermögen. Kirsten Schoppmann hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tieren zeichnend und malend zu begegnen. „Ich möchte von Tieren erzählen – von ihrer Schönheit, all ihren Farben, Formen und ihrem Dasein und vor allem von ihrer Einzigartigkeit und Bedeutung für uns.“ Begegnung auf Augenhöhe Tiere bereicherten die Künstlerin dabei seit Kindheitstagen, denn sie „machten sie wild und bunt und zauberhaft und waren die schönste Selbstverständlichkeit der Welt“.Diese Begegnungen auf Augenhöhe waren es, die Kirsten Schoppmann dazu bewogen, die Persönlichkeit und die Seele der Tiere mitfühlend auf die Leinwand und den Malgrund zu bannen. „Malen bedeutet für mich Geschichten zu erzählen“, erklärt die sympathische Künstlerin. „Tiere zeichnend und malend zu begegnen ist ein Geschenk . Während des Arbeitens ist man ihnen nah. Und wenn man Glück hat, bekommt man als Maler sogar noch einen tiefen, langen Augenblick geschenkt. Das führt auf etwas eigentümlich Verbindendes, Bekanntes zurück, und man begegnet darin für einen kleinen Moment sich selbst.“ Bilder, die anrühren Kirsten Schoppmann setzt sich auch für den Tier- und Artenschutz ein. Ihr Leitmotiv ist Empathie und keineswegs blinde oder übersteigerte Tierliebe. Ihre Tiermalerei ist frei von den Klischees, die diesem Sujet zuweilen anhaften. Dafür ist sie mit viel feinsinnigem Gespür für das Wesentliche und mit großer Experimentierfreude umgesetzt. Die Künstlerin genießt die intensive Auseinandersetzung mit den Tieren. Sie strebt danach, sich der Magie der Natur, des Lebens, mit den Mitteln der modernen Malerei zu nähern. Die unerschöpfliche Welt der Malerei ist ihr „ein Werkzeug, die Wesensverwandtschaft unserer natürlichen Ordnung fühl- und sichtbar werden zu lässt. Sie vermag ein Vielfaches mehr transportieren als nur eine optische Illusion.“ Lust- und sinnenfrohes Arbeiten in der Acryl-Mischtechnik Als ideal für ihren sinnlichen Ansatz bezeichnet Kirsten Schoppmann dabei die Acryl-Mischtechnik. Keine Technik biete so viele Möglichkeiten und eine so umfangreiche Vielseitigkeit für „lust und sinnenfrohes Arbeiten aus dem Bauch heraus“. Mit ihrer leuchtenden Farbstärke erlauben Acrylfarben fast alles, was man sich als Künstler nur wünschen kann. Kirsten Schoppmann schätzt bei ihrer Arbeit im Atelier sowohl die Körperhaftigkeit wie auch die wässrige Vermalbarkeit der Farbe, die „Aspekte des Leichten und Luftigen“ mit sich führt. Sie kombiniert die Acrylfarben mit Vorliebe mit Pastellfarben, Beizen, Tusche, Pasten und Baustoffen. Sogar Collageelemente arbeitet sie mit ein, um „Fragmente von Ortserlebnissen und zurückliegenden Begegnungen einzubringen“. Mixed-Media-Arbeiten mit Gefühl Für …

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