KUNSTschön – der Blog für Kunst, Malen und Zeichnen https://kunstschoen.de Ideen - Impulse - Inspiration Wed, 23 Sep 2020 08:52:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 Nachhaltig malen https://kunstschoen.de/nachhaltig-malen/ https://kunstschoen.de/nachhaltig-malen/#comments Fri, 18 Sep 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4961

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Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren in aller Munde, sei es bei Verpackungen, Kleidung, Energieverbrauch und vielem mehr. Dass Nachhaltigkeit aber auch das Malen und das kreative Schaffen betrifft, ist noch nicht bei vielen angekommen. Kleine Dinge, große Wirkung! Angelika Biber, Künstlerin, Workshop-Dozentin und Autorin, jedoch ist sich des Dilemmas von für Künstler lebensnotwendiger Kreativität und daraus resultierendem Ressourcenverbrauch sehr bewusst. Seit jeher haben wir Menschen das Bedürfnis, uns künstlerisch auszudrücken. Wenn wir nicht malen, zeichnen oder in einer anderen Form kreativ sein dürften, würden wir verkümmern. Das Kreativsein aufzugeben ist also keine Option. Daher sucht Angelika Biber nach Lösungen, wie sie schöpferisch arbeiten kann, ohne unnötigen Müll zu produzieren. Manchmal sind es schon Kleinigkeiten, die nicht wehtun, aber auf Dauer und in der großen Masse schon etwas bewirken. Hier kommen ein paar dieser kleinen Dinge, die sie praktiziert, um Müll zu reduzieren: Einweg-Handschuhe, Küchenpapier oder Pappteller Solche Dinge benutzt Angelika Biber so gut wie nie. Hände waschen, alte Geschirrhandtücher, alte T-Shirts oder leere Kunststoffverpackungen, die sowieso schon vorhanden sind, erfüllen ebenso den Zweck und können mehrfach verwendet werden. Als Palette braucht man nicht jedes Mal einen frischen Papp- oder Kunststoffteller oder gar die im Handel angebotenen Einwegpaletten. Stabile Deckel von Wandfarben- oder Acrylbinder-Eimern sind sehr strapazierfähig und können auch mit wässrigen Lasuren benutzt werden, ohne aufzuweichen. Auch eine alte Glas- oder Plexiglasplatte ist sehr gut als Palette geeignet. Denn wenn der Einwegbecher beim morgendlichen Kaffeeholen verpönt ist, warum nicht auch der Einweg-Mal-Paletten-Papp-Teller? Der Mallappen statt Zewa, mehrfach verwendbar! (Foto: ©Markus Jung) Schon vorhandene Werkzeuge verwenden oder zweckentfremden Man braucht nicht immer die allerbeste Künstlerqualität, auch schon vorhandene Werkzeuge können gut für die Malerei eingesetzt werden. Spülbürsten, Gummiabzieher aus dem Baumarkt oder Topfschwämme halten lange und viel aus. Mit Resten von weißer Wandfarbe kann man Bilder grundieren. Ein Gemisch aus Spülmittel und Sonnenblumenöl kann das Lösungsmittel für Ölfarbe ersetzen. Keine Gewähr – hier ist Ausprobieren gefragt! Farbe feucht halten für den nächsten Maltag Für große Leinwände braucht man viel Farbe. Aber manchmal kann man nur schwer abschätzen, wie viel genau. Wenn also Farbreste auf der Palette zurückbleiben, kann man diese z. B. mit der Verpackungsfolie von neuen Leinwänden einwickeln. Und wenn Angelika Biber länger nicht zum Malen kommt, sprüht sie mit der Sprühflasche noch ein wenig Wasser auf die Palette. So bleibt die Acrylfarbe ein paar Tage lang feucht und vermalbar. Tipp: Wenn man feuchte Farbreste von der Palette entfernen …

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Kunst als Spiegel der Fantasie – im Gespräch mit Wilhelm Fikisz https://kunstschoen.de/kunst-als-spiegel-der-fantasie-im-gespraech-mit-wilhelm-fikisz/ https://kunstschoen.de/kunst-als-spiegel-der-fantasie-im-gespraech-mit-wilhelm-fikisz/#comments Fri, 11 Sep 2020 08:00:16 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4934 Fikisz, Aquarell, Nordspanien Beitragsbild

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Für Wilhelm Fikisz haben Maler anderen Menschen gegenüber einen großen Vorteil: „Sie können nämlich die Welt so sehen, wie sie sie wollen“, erklärt er mit einem Schmunzeln. „Sie können sie gar verändern und sie zeigen dem Betrachter die Welt, wie sie ihnen gefällt.“Verfremdung ist daher das Schlüsselthema und Wilhelm Fikisz wagt sich dementsprechend mit dem Mut des Künstlers in das Reich der Fantasie vor. Aus der betrachteten und wahrgenommen Realität heraus entwickelt er mit Begeisterung eigene Bilder. „Es heißt, dass ein gemaltes Bild der Spiegel der Seele sein soll. Ich würde sagen, es ist der Spiegel unserer Fantasie.“ Leidenschaft und Fantasie Bei seinen Werken, die sich aus eben diesem Spiel der Fantasie ergeben, geht der Künstler gezielt auf eigene Wege. Virtuos setzt er dabei sein Gefühl für Farben im Werk um und überrascht mit stimmigen wie auch seltenen Farbkombinationen gleichermaßen. Zugute kommen ihm beim Verweben der Farben auch seine frühen Berufsjahre in verschiedenen Grafikbüros und seine Ausbildung in der Abteilung Textilgrafik in Salzburg. Die andere wichtige Komponente und Grundvoraussetzung seiner künstlerischen Entwicklung sieht Wilhelm Fikisz von jeher in der Leidenschaft für das Künstlerische und Kreative. „Leidenschaft muss man nicht suchen, sie ist in einem, spürbar und mit solcher Kraft, dass man sich ihr nicht entziehen kann und das ganze Leben danach aus- und einrichtet.“ Die Komponenten des Aquarells Neben den Farben selbst erachtet der Künstler das Aquarellpapier, den Malgrund selbst also, als die wohl wichtigste Komponente bei der Aquarellmalerei. Kennzeichnend für Wilhelm Fikisz ist dabei seine enorme Freude am Experiment. Bei aller Unterschiedlichkeit in Formaten und Herstellern ist für ihn jedoch die Stärke der Blätter das verbindende Element. Es ist ihm besonders wichtig. Dementsprechend malt Wilhelm Fikisz auch fast ausschließlich auf Blättern der Mindeststärke von 300g/m2. Meistens greift er sogar zu einer Grammatur von 400 g/m2 oder 600g/m2. Und ich kenne auch Aquarelle von ihm auf handgeschöpften, extrem saugfähigen Papier aus Indien.Phasenweise bevorzugt der Künstler deutsche Hersteller, dann wieder arbeitet er vermehrt auf italienischen, französischen oder englischen Papieren. Nur festlegen mag er sich dabei nicht.„Die Wahl des Blattes bestimmt manches Mal auch das Motiv: Da wären zum einen die reinen Landschaften, bei denen ich die Farben fließen lassen kann und bei denen es mich nicht stört, wenn diese ineinander quellen und verlaufen. Bei den urbanen Themen hingegen ist der Strich wichtig, weil die Abgrenzungen Spannung erzeugen.“ Eine Frage der Größe Auch die Größe eines Blattes oder Bogens spielt bei der …

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Die Praxis des Gestaltens – Das Übungsbuch https://kunstschoen.de/die-praxis-des-gestaltens-das-uebungsbuch/ https://kunstschoen.de/die-praxis-des-gestaltens-das-uebungsbuch/#respond Fri, 04 Sep 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4919

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Gestaltung ist Roberta Bergmanns große Leidenschaft. In ihrem neuen Sachbuch zum Thema Design und Kreativität bietet sie dafür Inspiration und Denkanstöße. Eine Vielzahl systematisch zusammengestellter Aufgaben aus Grafikdesign, Typografie und Illustration sowie dreidimensionaler Gestaltungstechniken regt die Kreativität an. Dabei nimmt die Autorin die Themen ihres vorherigen, ebenfalls im Haupt-Verlag erschienen Buches, „Die Grundlagen des Gestaltens“, wieder auf und motiviert hier nun dazu, selbst kreativ zu werden. Ineinander verzahnt: Gestaltungsmittel und -elemente In den zehn Kapiteln des Buches unterscheidet die Autorin zwischen Gestaltungsmitteln (z. B. Zeichen, Symbole, Farben, Schriften) und Gestaltungselementen (z. B. Punkt, Linie, Fläche, Rhythmus etc.). Diese greifen, so erklärt Roberta Bergmann (www.robertabergmann.de, www.derkreativeflow.de), wie Zahnräder ineinander und treiben sich so gegenseitig an. Damit die Kreativschaffenden diese erforschen und ausprobieren können, gruppiert sie in den Kapiteln die Elemente, mischt aber die Gestaltungsmittel. So entstehen Spannung und unerwartete Ergebnisse. Für Kreative, Lehrer, Studierende Roberta Bergmann, die Grafikdesign mit den Schwerpunkten Illustration, Fotografie und Buchgestaltung studiert hat, richtet sich mit ihrem Buch vor allem an Kreativschaffende  und -interessierte, an Studierende, aber auch an Lehrer und Dozenten. Dafür hat sie die Aufgaben so konzipiert, dass sie im Kunstunterricht an Realschulen und Gymnasien ebenso eingesetzt werden können wie an berufsbildenden Schulen. Erst einmal anfangen! Schon im Vorwort kann man so einiges für sich mitnehmen, das sie als Voraussetzung oder zumindest sehr unterstützend für das  Entstehen individueller Kreativität ansieht.  Und übrigens nicht nur dafür, sondern auch für vieles anders im Leben! So liegt Roberta Bergmanns Überlegungen zur Kreativität vor allem ein Leitspruch zugrunde: „Machen ist wie wollen, nur krasser!“ Denn das weiße Blatt ist für viele Menschen das größte Hindernis für die Kreativität. Hat man erst einmal angefangen, das Blatt zu füllen – auf welche Weise auch immer -, ist der Bann gebrochen und man probiert dieses aus, versucht jenes und erreicht am Ende oft ein überraschendes Ergebnis. Die Autorin ermutigt also dazu, ohne zu viele Erwartungen an sich selbst einfach anzufangen. Nicht zu viel denken! Je mehr man sich vornimmt, desto schwerer fällt es, das Geplante in die Tat umzusetzen. Zu vieles andere muss noch erledigt werden und hält einen vom kreativen Schaffen ab. Auch gedachte Hindernisse finden sich dann schnell. Also versuchen, den Kopf möglichst auszuschalten und damit der Kreativität eine Chance geben! Nicht vergleichen! Heute kann man sich den vielen Bildern unglaublich talentierter Menschen gar nicht mehr entziehen. Im Internet und den sozialen Medien werden die tollsten Bilder und Designs präsentiert …

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Mal-Anleitung: „Kleine Königin“ von Renate Linnemeier https://kunstschoen.de/mal-anleitung-kleine-koenigin-von-renate-linnemeier/ https://kunstschoen.de/mal-anleitung-kleine-koenigin-von-renate-linnemeier/#comments Fri, 28 Aug 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4838 Linnemeier Dame mit Blumen Beitragsbild

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Renate Linnemeier liebt es, mit Materialien und Themen zu experimentieren. Eines ihrer bevorzugten Themen ist der Mensch, das Portrait, realistisch oder auch grafisch-experimentell wie hier. Die kleine Königin ist ein Werk aus der Reihe „Damen und Könige“ Es sind spontane Bilder, nicht die genaue Darstellung steht im Vordergrund, sondern der eigene künstlerische Ausdruck. Es macht Freude, solche schnellen Werke in Serie zu malen: Andere Farben, andere Linien – und schon sieht es anders, neu aus. Zusammenspiel von Linie und Fläche Spannend ist hier das Zusammenspiel von grafischen Linien und malerischen Flächen und das Beherrschen des „gelenkten Zufalls“. Wer sich nicht sofort an ein frei gemaltes Gesicht traut, kann Vorzeichnungen mit einem dünnen Bleistift oder Aquarellstift machen. Auch Vorübungen auf einfachem Zeichenpapier geben genügend Sicherheit, ganz frei auf dem Aquarellpapier zu malen. Du brauchst: Aquarellpapier, ab 250g, DinA 4 oder 30 x 30 cm flüssige Aquarellfarben (z. B. Aqua Drops von Schmincke) in Magenta, Neutralgrau und Bernstein Aquarellpinsel mittlere Größe etwas Kochsalz Gefäß mit Wasser 1 Erste Linien in Neutralgrau mit der Pipette  direkt auf das Papier malen. Sollte einmal zuviel Farbe auf einmal auf das Papier gelangt sein, mit dem Pinsel vermalen und damit gleich den Hintergrund anlegen. Beim Malen direkt aus der Pipette bitte nie zu fest drücken! 2 Anschließend rechts die graue Farbe vermalen und etwas Kochsalz hineinstreuen. Dadurch wird der Hintergrund strukturiert und lebendiger gestaltet. Links den Hintergrund mit dem Bernsteinton anlegen. Mit demselben Ton das Gesicht akzentuieren. 3 Nun kommt die dritte Farbe hinzu: Magenta. Nach dem Auftrag aus der Pipette die nasse Farbe sofort mit dem Pinsel vermalen. Solange die Farbe noch feucht ist, auch hier noch etwas Kochsalz aufstreuen.  4 Wenn die Farben getrocknet sind, mit der Pipette Akzente setzen oder einzelne Bereiche lasieren. So entsteht ein spannendes, kontrastreiches Bild, das aber nicht unruhig wirkt. 5 Das Portrait der kleinen Königin ist fertig! Durch die Verwendung von zwei warmen Tönen und den Kontrast mit der dunklen Farbe entsteht ein farbiges, aber nicht buntes Bild.  Renate Linnemeier, „Blumenmädchen“. Aquarellfarben auf Aquarellpapier. Wenn man andere Töne oder mehr Farben verwenden möchte, sollte man darauf achten, dass eine Farbfamilie dominiert. So wie bei dem „Blumenmädchen“. Die Farben Grün und Gelb dominieren, Kontrast und Akzente setzt die Farbe Rot.  Renate Linnemeier Atelierhaus HANSA9  Hansastr. 9  41460 Neuss weitere Informationen: www.renate-linnemeier.de Seit 1988 ist die Künstlerin als Lehrbeauftragte im Bereich der Bildenden Kunst für Erwachsene, Kinder und Jugendliche an öffentlichen …

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Die Kraft der Zeichnung – im Gespräch mit Hans-Christian Sanladerer https://kunstschoen.de/die-kraft-der-zeichnung-im-gespraech-mit-hans-christian-sanladerer/ https://kunstschoen.de/die-kraft-der-zeichnung-im-gespraech-mit-hans-christian-sanladerer/#respond Fri, 21 Aug 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4817 Cala-sa-Nau-skizze-Mallorca-chrisa-hans-christian-sanladerer

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Das aufregende Stadtleben hat es Hans-Christian Sanladerer angetan. Ebenso genießt er aber die idyllische Natur des Bergischen Landes, wo er lebt. Beides spricht aus seinen Skizzen – mal aufwändig ausgeführt und koloriert, mal schnelle Studie einer alltäglichen Szene. Sein Spektrum reicht von Urban Sketching über Tierzeichnungen bis zu Landschaftsdarstellungen. Und irgendwie schafft er es dabei, seine Leidenschaft für das Motorradfahren mit dem Skizzieren zu verbinden: Die Ausrüstung dazu ist auf jeder Tour dabei. Über Umwege zum Ziel Gezeichnet hat Hans-Christian Sanladerer schon, seit er einen Stift halten konnte. Als Kind lag er dabei bäuchlings auf dem Boden und zeichnete selbst erdachte Geschichten. Schon damals entstand im heimischen Garmisch-Partenkirchen der Wunsch, später beruflich „irgendwas mit Gestaltung“ zu machen.Sein Wissensdrang und seine Begeisterungsfähigkeit führten folgerichtig zu einem breiten Betätigungsfeld und einigen Wohnortwechseln.  „Mein Werdegang ist so „geradlinig“ wie die Serpentinen einer Alpenpanoramastraße der Region, in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin“.Auf zwei Semester Malerei folgte ein Grafik-Design-Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, dann ein Aufbaustudium der Illustration an der Parsons School of Art in New York.Im Anschluss war er einige Jahre lang als freiberuflicher Grafik-Designer und Illustrator tätig, unter anderem für Zeitschriftenredaktionen, Zeitungs- und Buch- und Spieleverlage, Werbeagenturen und Industrie-Unternehmen (z. B. Faber-Castell, Schwan Stabilo). Außerdem entwarf er für namhafte Marken Glas- und Porzellan-Dekore, Papeterie-Designs und Tapeten.Nach einigen Jahren entdeckte er schließlich die Zeichnung wieder, ganz besonders in Form des Urban Sketching: Nun vergeht „kein Tag ohne Skizze“. Heute gibt er seine Begeisterung für das Zeichnen in Workshops an Anfänger und fortgeschrittene Zeichner weiter. Zeichnen aus Leidenschaft Die Kraft der Zeichnung und die ungeheure Motivation, die Stift und Farbe bringen können, wurden Hans-Christian Sanladerer in einer schwierigen Lebensphase bewusst. Das regelmäßige Skizzieren, in Form des Urban Sketchings, ist für ihn seither unverzichtbare, tägliche Motivation. Er verlässt das Haus deshalb nie ohne Skizzenbuch und Reise-Aquarellkasten. Und er nutzt jede freie Minute, jede kleine Wartezeit zum Zeichnen und Skizzieren. Vielseitiges Urban Sketching Heute bewegt er sich hauptsächlich im vielseitigen Bereich des Urban & Rural Sketching. Dabei zeichnet er vor Ort alles, was ihn anspricht. „Es gibt keine unpassenden Motive. Motive sind überall.“ Je nach Tagesform wirft er schnelle, lockeren Skizze aufs Papier oder arbeitet detaillierter und geordneter. Dabei skizziert er überall: Im Wartezimmer beim Arzt, in der Bahn, an der Haltestelle, gezielt vor schönen Motiven, aber auch ganz spontan, wenn ihn ein unerwartetes Motiv „anspringt“.  Keine Angst vor dem weißen Blatt Die Frage, …

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DIY-Anleitung: „Muschel-Collage auf Leinwand“ von Pau, @bohoandnordic https://kunstschoen.de/diy-anleitung-muschel-collage-auf-leinwand-von-pau-bohoandnordic/ https://kunstschoen.de/diy-anleitung-muschel-collage-auf-leinwand-von-pau-bohoandnordic/#comments Fri, 03 Jul 2020 08:00:00 +0000 https://kunstschoen.de/?p=4787

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Auf ihrem Blog bohoandnordic.de und auf Instagram @bohoandnordic veröffentlicht Naphaporn Aldeguer, kurz Pau, seit einigen Jahren inspirierende Beiträge rund um die Themen Interior und DIY. Mit ihren Projekten möchte sie ihr Zuhause und das ihrer Follower schöner, gemütlicher und einfach hyggeliger gestalten.Ihre DIY-Dekorationen bestehen zumeist aus Naturmaterialien und sorgen so für Ruhe und Entspannung in den eigenen vier Wänden. Dabei legt sie großen Wert darauf, dass die kleinen Projekte leicht nachvollziehbar sind, sodass jeder sie schnell und einfach nachgestalten kann. So kann man auch an einem ganz normalen Tag kreativ und sogar künstlerisch tätig werden – ohne lange Vorplanung oder besondere Fähigkeiten.Auch das Thema Nachhaltigkeit ist für Pau von großer Bedeutung. Deswegen achtet sie darauf, dass die Materialien – wenn möglich – mehrmals verwendet werden können. So muss man nicht immer alles neu kaufen, sondern kann Dingen einfach ein neues Leben geben.Urlaubs-Feeling für Zuhause Dieses Jahr wird Pau den Sommerurlaub mit ihrer Familie zuhause verbringen. Dafür wollte sie unbedingt die Atmosphäre von Strand und Meer und damit Urlaubs-Feeling, zu sich nach Hause holen. Da kam ihr die DIY-Idee zu dieser Muschel-Collage auf Leinwand wie gerufen. Dieses selbst gemachte Wandbild mit Muscheln zaubert augenblicklich Urlaubsstimmung herbei. Zudem lässt sich dieses DIY-Projekt ganz leicht umsetzen!Und für Nicht-Daheim-Bleibende ist diese Collage eine wunderschöne Möglichkeit, gesammelte Urlaubserinnerungen in ein Bild umzusetzen. Das geht übrigens nicht nur mit Muscheln!Du brauchst: Leinwand auf Keilrahmen mehrere Muscheln in verschiedenen Farben und Größen kleine grüne Zweige für die Stängel Heißkleber und Heißkleberpistole 1 Zunächst schöne Muscheln aussuchen, die einen ähnlichen Farbton und eine ähnliche Form haben. Hier wurden für eine große Blume insgesamt 5 größere farbige und 4 kleine weiße Muscheln verwendet. Das kann man natürlich ganz individuell machen.Tipp Wenn die Anordnung der Muscheln auf der Leinwand stimmig ist, mit einem Bleistift ganz feine Markierungen aufzeichnen. So fällt es leichter, die Muscheln später an der richtigen Stellen aufzukleben.Dann den Heißkleber auf den hinteren Rand einer großen Muschel auftragen und die Muschel vorsichtig auf die Leinwand drücken. Die restlichen 4 Muscheln ebenso aufkleben, sodass eine Blume mit 5 Blütenblättern entsteht. 2 Danach die kleinen weißen Muscheln auf die Mitte der Muschel-Blume kleben. Besonders schön sieht es aus, wenn die kleinen Muschen etwas über den großen liegen.Auf diese Art und Weise noch 2 weitere Blumen zusammenstellen. Eine davon hat 4 kleinere Blütenblätter. 3 Sobald die Blumen fertig gestaltet sind, die kleinen Zweige auf die passende Länge zuschneiden und unten an die …

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