Die Farben des Winters

Schnee im Wald (Foto: Tina Bungeroth)

Viel mehr als nur tristes Grau!

Manche Menschen mögen den Winter nicht. In vielen Teilen Deutschlands denkt man an graue Tage, frühe Dunkelheit und nasskaltes Wetter, wenn die Sprache auf die Wintermonate kommt. Malerische Schneelandschaften gehören vielerorts der Vergangenheit an.

Doch November, Dezember, Januar und Februar haben viel mehr zu bieten als klamme Finger und schlechte Laune. Denn wer genau hinsieht, wird sie entdecken, die vielen wunderbaren Farben des Winters! Zugegeben, sie sind dezenter und zurückhaltender als die bunten Ausprägungen von Frühling und Sommer, und oft sieht man sie nicht auf den ersten Blick. Aber ein Schritt vor die Tür auch bei ungemütlichem Wetter macht den Kopf frei von den alltäglich Gedanken-Spinnweben. Und so lässt sich die ein oder andere Inspiration finden, z. B. für ein eigenes Bild.

Verschneite Hagebutten (Foto: Tina Bungeroth)

Überraschende Kleinode

Unverhofft kann man auf sie stoßen – Überbleibsel aus dem Herbst, die die schlichte Winterlandschaft wie Farbtupfer aufmuntern: Letzte Hagebutten am Strauch, gekrönt von weißen Schneehäubchen, oder eine Rosenknospe, die von Eiskristallen eingerahmt wird
wie von einer Spitzenbordüre.

Rosenknospe mit Eiskristallen (Foto: Tina Bungeroth)

Die Farben des Winters sind zwar gedämpfter und eintöniger, aber dafür entfalten intensive Töne umso mehr Leuchtkraft! Ein wenig Rot kann so viel mehr den Blick auf sich ziehen als ein ganzer Rosenbusch im Sommer.
Auch kleine grüne Blättchen, die sich hartnäckig gehalten haben und den kalten Temperaturen trotzen, erstaunen und erfreuen das Auge ungemein.

Hinter den kahlen Ästen eines Baumes leuchtet der blaue Winterhimmel (Foto: Tina Bungeroth)

Bei all den kleinen und vielleicht auch erst einmal unscheinbaren Details am Boden oder in den Sträuchern sollte man aber nicht vergessen, den Blick einmal gen Himmel zu heben. Denn klart das Wetter auf, belohnt einen die Sonne mit einem brillanten Blau am Winterhimmel!

Schneebeerenstrauch mit Raureif (Foto: Tina Bungeroth)
Nur ein sanfter Kontrast: Schneebeerenstrauch mit Raureif (Foto: Tina Bungeroth)

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